Sambo

Neu im SV 03 Geseke die Sportart Sambo (Sport Sambo für Jugendliche)

Bei Interesse bitte melden bei Trainer:

Slawa Schewtschuk
Stockheimer Landwehr 15a
59590 Geseke

Tel.:02942-9795340

E-Mail

 

Trainingszeiten:

  • Dienstag: 17-19 Uhr Kleine Turnhalle Schulzentrum Süd
  • Donnerstag: 16:30 -18 Uhr Kleine Turnhalle Schulzentrum Süd

 

Was ist Sambo?

Sambo (russ. самбо) ist eine russisch-sowjetische Kampfsportart. Sambo hat seine Wurzeln im japanischen Judo/Jiu-Jitsu sowie in den traditionellen Kampf- und Ringerkünsten Europas und des Gebietes der ehemaligen Sowjetunion.

Sambo wurde ab 1923 von der sowjetischen Armee entwickelt, um deren Nahkampfausbildung zu verbessern. Entwicklungsziel war die Verschmelzung der effektivsten Techniken traditioneller Kampfkünste zu einem für die militärische Ausbildung geeigneten System.

Die ersten Pioniere des Sambo waren Viktor Spiridonov und Vasili Oshchepkov. Oshchepkov wurde 1937 auf Befehl Stalins hingerichtet, nachdem man ihn beschuldigt hatte, ein japanischer Spion zu sein. Oshchepkov hatte einen großen Teil seines Lebens in Japan verbracht, wo er direkt mit Jigoro Kano, dem Begründer des Judo, trainierte.

Anatoly Kharlampiev, ein Schüler Spiridonovs, wird offiziell als Gründungsvater des Sambo als Sportart angesehen. Seinem Engagement war es zu verdanken, dass Sambo 1938 vom Sportkomitee der UdSSR als Wettkampfsport anerkannt wurde.

 

Wettkampfarten

Im Sambo gibt es zwei Wettkampfstile:

Sport Sambo ist ein Wettkampf mit ähnlichen Regeln wie im Judo oder olympischen Freistilringen. Erlaubt sind Würfe, Fixierung des Gegners am Boden und Hebel auf Arme und Beine. Würgegriffe sind im Gegensatz zum Judo verboten. Combat Sambo (nur für Erwachsene, wird beim SV 03 Geseke nicht angeboten) ähnelt weitestgehend modernen Mixed-Martial-Arts-Wettkämpfen. Die Wettkämpfer tragen Kopfschutz, Zahnschutz, Tiefschutz, Schienbeinschützer und leichte Handschuhe. Die Regeln lassen erheblich mehr Spielraum als jene des Sport Sambo. Erlaubt sind neben Würfen, Fixierungen und Hebeln auch Schläge und Tritte sowie Würgegriffe.

Der Sieg kann in beiden Kategorien entweder durch Punktevorsprung nach Ablauf der Zeit errungen werden oder vorzeitig durch Aufgabe des Gegners (z. B. aufgrund einer Hebeltechnik, im Combat Sambo auch KO), einen sauberen Wurf (ähnlich dem Ippon beim Judo) nach dem der Werfer mit keinem anderen Körperteil als den Füßen den Boden berührt und der Geworfene mit dem Rücken auf dem Boden liegt, oder Überlegenheit (zwölf Punkte Differenz zwischen den Kontrahenten).

Die Samboabteilung ist angeschlossen an den:
Deutscher Sambo-Verband e. V. (www.samboka.de)

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